Du hast Postings und Kommentare im Netz gesehen, die herabwürdigend sind. Die mit wüsten Vorwürfen und Anschuldigungen gespickt sind. Oder sogar zu Gewalt aufrufen. Hass im Netz ist ein vergleichbar neues Phänomen, das noch immer nicht von allen ernst genommen wird. Viele Personen glauben, dass im Netz alles gesagt werden dürfe, weil man sich in einem rechtsfreien Raum bewegt. Das ist allerdings ein großer Irrtum! Jede Aussage, die in der Offline-Welt strafbar ist, erfüllt diesen Tatbestand auch im Internet. Jedoch zeigt die derzeitige Rechtslage zum aktuellen Fall um die grüne Ex-Abgeordnete Sigi Maurer Lücken auf – für Opfer und mutmaßlichen Täter*innen.

Der standard.at hat die wichtigsten Fragen rund um „Warum verbale Gewalt im Netz oft straflos bleibt“ gesammelt und beantwortet. Den vollständigen Artikel findest Du hier.

Für bestimmte Verhaltensweisen, die u.a. im Internet stattfinden, existieren auch spezielle Straftatbestände (z.B. Cyber Mobbing). Insgesamt ist die Rechtslage kompliziert, wenn es darum geht, sich rechtlich #GegenHassimNetz zur Wehr zu setzen. Außerdem führt eine gerichtliche Verurteilung wegen einer verhetzenden Aussage noch nicht automatisch zu deren Löschung. Im Folgenden findest Du die wichtigsten Bestimmungen und Gesetze zum Thema Hass im Netz.

Mehr Informationen zum Strafrecht, weiteren rechtlichen Maßnahmen und allgemein zivilrechtlichen Möglichkeiten findest Du unter dem Menüpunkt K(no)w More.