Am 21. März 2017, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, hat ZARA seinen jährlichen Rassismus Report und damit auch die Statistik der selbst dokumentierten rassistischen Vorfälle herausgebracht.  Demnach ist die Zahl der von ZARA registrierten Online Hass- und Hetzbotschaften im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel gestiegen: sie machen 31% der insgesamt 1.107 rassistischen Vorfälle, die ZARA im Vorjahr verzeichnet hat aus (siehe Statistik: Rassistische Vorfälle: Internet, ZARA Rassismus Report 2016, S.22). Dabei wurden die meisten  rassistischen Inhalte im Netz über Online Communities wie Facebook sowie Internet-Portale  verbreitet.

Inhaltlich haben diese Hass- und Hetzbotschaften zur weiteren Feindbildkonstruktion von Geflüchteten beigetragen, die sich – angefacht von gezielten Hetz- und Falschmeldungen – in allgemeines Misstrauen und Ablehnung verwandelt haben.  „Die Falldokumentation und -bearbeitung im Jahr 2016 hat gezeigt, dass insbesondere zwei Betroffenengruppen Ziel rassistischer Diskriminierungen waren, nämlich Geflüchtete und Personen, die als Muslim*innen wahrgenommen wurden.“, so Lilian Levai, Mitarbeiterin der ZARA Beratungsstelle für Opfer und Zeug*innen von Rassismus, bei der Pressekonferenz.

 

Die vollständigen Unterlagen zur Präsentation des ZARA Rassismus Report 2016 sowie den Report als Download findest Du hier.