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Post über einen angeblichen Vorfall im KH-Ried, Bild: Stoppt die Rechten

Im Dezember postet Frau K. empört auf Facebook über einen angeblichen Vorfall in einem oberösterreichischen Krankenhaus. Ein mit einem Herzfehler geborener Dachdecker wäre nach einem „kurzen Check“ im Spital nicht weiter behandelt worden, trotz seines Flehens hätten „die Ärzte sich nicht erweichen lassen“ und hätte ihn weggeschickt. „Was jedoch dem Ganzen noch die Krone aufsetzt: ……Auf dem langen Gang der Station wimmelte es nur so von Asylanten jeglicher Hautfarben. Aus allen geöffneten Untersuchungszimmern hörte man unverständliche Stimmen und Geschrei…..WAS SAGT UNS DASS??????“
Der Hinweis am Ende des Postings führt dazu, dass es fast 5.000 Mal geteilt wird und für enorme Empörung sorgt. Mitte Dezember reagiert das betroffene Krankenhaus, das durch verunsicherte Patient*innen auf das Posting aufmerksam gemacht wurde, mit einer Medieninformation und gleichlautendem Text auf seiner Facebook-Seite. Das Spital stellt darin klar, dass die im Posting geschilderten Vorwürfe nicht stimmen und beschreibt, dass die Behandlung des betreffenden Patienten ordnungsgemäß verlief. Abschließend wird in der Stellungnahme angegeben: „Wir sind für alle Menschen da!
In der Folge meldet sich auf der Facebook-Seite des Krankenhauses auch der beschriebene Jugendlicheselbst zu Wort, nachdem seine damalige Begleiterin dort verwundert gepostet hatte „Das waren doch wir“. Die beiden bestätigen, dass die Behandlung im Krankenhaus ganz normal und zu ihrer Zufriedenheit abgelaufen wäre. Die Mutter des Jugendlichen sei gar nicht dabei gewesen, auch die „Hilfeschreie“ hat es natürlich nicht gegeben.

 

Den vollständigen Bericht und Analysen findest Du im  ZARA Rassismus Report 2015, S. 22 ff

Den vollständigen Artikel über die Falschmeldung findest Du auf  stopptdierechten.at